pohnke web Rotating Header Image

HTML

WordPress und 1&1 Webspace – ein bisschen wie Feuer und Wasser

Ich habe kürzlich eine WordPress Installation unter 1&1 eingerichtet. Problematisch dabei war die Limitierung des Speichers (Memory Limit von 32M), wodurch der Bildupload nicht richtig funktionierte, bzw das hintenangestellte Skalieren der Grafiken.

Es erscheint dann diese Fehlermeldung: Fatal error: Out of memory (allocated 32243712) (tried to allocate 8000 bytes) in …/htdocs/wordpress/wp-includes/media.php on line 254

Im Internet gibt es dazu verschiedene Ansätze, wie Bearbeiten der wp-config Datei, oder Umstellen auf php5 durch eine .htaccess Datei. Dies hat auf dem 1&1 Paket aber alles nicht funktioniert.

Achtung: es gibt noch eine ähnliche Meldung in der steht, dass der Speicher “exhausted” sei. Dies ist etwas anderes, und läßt sich laut Foren mit den erwähnten Maßnahmen beheben.

Der 1&1 Support konnte hier leider auch nicht weiterhelfen, man müsste ein größeres Paket bestellen, bei dem memory_limit höher eingestellt ist.

Ich konnte es aber lösen, bzw umgehen, indem ich den Bilduploader durch das Plugin “WPlupload” ersetzt habe (einfach installieren und Einstellungen vornehmen). Dieses Tool ist clientbasiert. Das heißt, die Grafik wird lokal in die richtige Größe gebracht und dann hochgeladen. Das spart Speicher und ermöglicht nun die fehlerfreie Benutzung von WordPress unter einem kleineren 1&1 Webhosting Paket.

Nun läuft es also und ich bin zufrieden damit :-)

Sencha Touch – “Webapps”

Mit Sencha Touch erstellt man “Webapps”,  was soviel heißt, wie Webseiten, die aussehen und sich so komfortabel bedienen lassen wie native Apps. Der Inhalt wird also zu Beginn geladen, und das ermöglicht ruckelfreies Navigieren durch die Webapp. So zumindest der Idealfall.

Das Aufbauen der Seitenstruktur allein über Javascript-Dateien erschien mir zunächst unnötig kompliziert und uneffektiv, allerdings kann sich das Ergebnis sehen lassen. Im Vergleich zu anderen Systemen, die auf normalen HTML Seiten basieren, und die Inhalte erst bei Klick auf den weiterführenden Link laden, wirkt es deutlich stärker wie eine App und bietet weichere Übergänge zwischen den einzelnen “Seiten”, wodurch es sich viel eher wie eine native App anfühlt.

Weitere interessante Effekte kann man erzielen, wenn man mittels z.B. PhoneGap oder Appcelerator noch Zugriff auf die Sensoren vieler Smartphones erhält. Das gilt es noch auszuprobieren…

Links:

http://www.sencha.com
http://www.sencha.com/products/touch/